MuGi.lu
Musik und Gender in Luxemburg
Das gemeinsam von der Universität Luxemburg und CID | Fraen an Gender initiierte Projekt hat zum Ziel Musikgeschichte aus einer Genderperspektive zu erforschen. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, die das Lexikon MUGI (Musik und Gender im Internet) betreuen, sowie dem Centre national de l’Audiovisuel und dem Centre national de Littérature werden
* Archive erschlossen und oral history Interviews mit Musiker:innen geführt,
* diese Daten und neue Erkenntnisse auf der Plattform MuGi.lu sowie im internationalen Lexikon MUGI veröffentlicht,
* Noteneditionen hergestellt (Listen der verfügbaren Partituren finden sich auf: Scores),
* pädagogische Workshops und Konzerte organisiert,
* und in einer monatlichen Tageblatt Rubrik vorgestellt.
Klangbilder der Stadt Luxemburg
Seit 2025 hat die Universität Luxemburg eine Konvention mit der Stadt Luxemburg unterschrieben für 5 neue Portale, Konferenzen, Konzerte, neue Arrangements, Editionen und Brückenkompositionen. Ein erstes Event fand im Juni 2025 im Rahmen der Luxembourg Urban Garden (LUGA) statt: Soundgardening. In Zusammenarbeit mit dem Conservatoire wurde im März 2026 ein Konzert mit Konferenz zum Thema NS-Landesmusikschule im Luxembourg City Museum organisiert. Dabei konnte bislang kaum bekanntes Material aus dem Stadtarchiv und der Photothèque gezeigt werden – jetzt einsehbar auf MuGi.lu. Auch Johanna Senfter in Luxembourg wurde von Nicholas Attfield (University of Birmingham) beleuchtet.
Le Salon de Helen Buchholtz
2022 wurde MuGi.lu mit seinem ersten Portal (Helen Buchholtz) im Escher Bridderhaus vorstellt. Den Rahmen bot Le Salon de Helen Buchholtz. Das Programm umfasste Konzerte und Vorlesungen sowie Workshops für Schulklassen. Im 2. Salon (2024) stellte MuGi.lu Portale zu den zeitgenössischen Komponistinnen Nigji Sanges und Tatsiana Zelianko vor, eine Konzertmontage von Beatrix Borchart zu Clara Schumann-Wieck und Pauline Viardot und Noemi Deitz bot pädagogische Workshops an.
Operetten
Genderrollen in luxemburgischen Operetten (Mumm Séis und An der Schwemm) wurden auf experimentelle Art mit Sänger:innen diskutiert und hinterfragt. So in den Samedis du Théâtre (Dez. 2023) und Festival de Wiltz (Juni 2024). Das MuGi.lu Portal zu Mumm Séis soll im Herbst 2026 online gehen.
Stepping Beyond Gender
Mit der Unterstützung des Ministerium für Gleichstellung und Diversität werden vier weitere Portale mit Filminterviews und Material über junge Musiker:innen entwickelt (2025-2027).
Wir danken: Ville de Luxembourg (Coordination culturelle und Partnerinstituten), MEGA (Ministerium für Gleichstellung und Diversität), LUGA (Luxembourg Urban Garden), Institut Grand-Ducal | Section Arts & Lettres, IHIST (Geschichtsinstitut der Universität Luxemburg), Fondation Sommer, Fondation Loutsch-Weydert, CNL (Centre national de littérature), CNA (Centre national de l’audiovisuel) und CID | Fraen an Gender. Ein ganz besonderer Dank geht an die privaten Spender:innen – ohne deren Unterstützung MuGi.lu nicht so reibungslos funktionnieren würde!
Jahresberichte
Illustration: © Archiv Helen Buchholtz, CID | Fraen an Gender










